miércoles, 1 de diciembre de 2010

HONDURAS-DELEGATION


HONDURAS-DELEGATION

In Honduras ist die Lage auch ein Jahr nach den sogenannten "Wahlen" unter Militärregime unverändert. Politische Morde gehen auch unter Porfirio Lobo weiter, der von der EU durch die Unterzeichnung eines Freihandelsvertrags mit Zentralamerika indirekt als Präsident anerkannt wurde ("Assoziierungsabkommen").

Während dessen spitzt sich an der Nordküste ein Landkonflikt zu, in dem Miguel Facussé, einer der Hauptfinanziers des Putsches, mit einer 200 Mann starken Privatarmee interveniert. Gleichzeitig gibt es eine Kampagne der gleichgeschalteten Medien im Land, in der behauptet wird, dass "Subversive aus Nicaragua" für Unruhe sorgen. Paramilitärs in Honduras ermorden fünf Bauern in Bajo Aguán

Vom 6.-20. Dezember sind wir, 10 Journalist_innen und Aktivist_innen aus Deutschland und Österreich unterwegs, um uns ein Bild von dem, was in Honduras geschieht, zu machen. Besonders interessiert uns dabei die aktuelle Dynamik in der breiten Widerstandsbewegung, die gerade vor der schweren strategischen Entscheidung steht, eine ausserparlamentarische Bewegung zu bleiben oder die Unterstützung in der Bevölkerung als Partei zu nutzen. Des Weiteren wollen wir die Rolle der deutschen und europäischen Institutionen im Land sowie ihre Beziehungen zum honduranischen Regime unter die Lupe nehmen.

In diesen zwei Wochen werden wir täglich davon auf unserem Blog berichten und daneben Fotos und Videoclips hochladen.

hondurasdelegation.blogspot.com

viernes, 10 de septiembre de 2010



Im Herrschaftsbereich der »Zetas«
Das Beispiel des Kartells zeigt die Verstrickung mexikanischer Behörden in das Drogengeschäft

Es ist ein seltener Erfolg: Die mexikanische Polizei hat am Montag in Mexiko-Stadt einen der meistgesuchten Drogenbosse des Landes gefasst. Die Macht der Drogenkartelle wird das freilich kaum beschneiden, schon gar nicht die von » Los Zetas« im Nordosten des Landes.

mehr lesen im Neuen Deutschland...

miércoles, 1 de septiembre de 2010

Debatte in Mexiko nach Mord an Migranten


Debatte in Mexiko nach Mord an Migranten

Massaker im Nordosten des Landes: Ehemalige Polizeieinheit verantwortlich. Staat tief in Verbrechen verstrickt

Mehr hier auf amerika21...

martes, 17 de agosto de 2010

ZUNAHME VON GEWALT IN HONDURAS



Kritik an Zunahme von Gewalt in Honduras

Menschenrechtsorganisationen: Amtierende De-facto-Regierung nicht unterschätzen. Justiz wird manipuliert. Andauernde Konflikte an Universität

http://amerika21.de/nachrichten/2010/08/9802/zunahme-gewalt-honduras

jueves, 12 de agosto de 2010



Abgefangen vor der Grenze


Die Migrationspolitik der USA wird in Mexiko oft kritisiert.
Doch viele Zentral­ame­rikaner werden bereits auf dem Weg nach Norden verhaftet und ausgeplündert.


http://jungle-world.com/artikel/2010/32/41509.html

jueves, 29 de julio de 2010

Anti-Immigrationsgesetz in Arizona tritt in Kraft

Anti-Immigrationsgesetz in Arizona tritt in Kraft


US-Gesetz gegen Einwanderer weiter in Kritik

Trotz Entschärfung der Regelung in Arizona hält Protest an.
Washington und lateinamerikanische Staaten gegen Vorstoß der Republikaner


http://amerika21.de/nachrichten/2010/07/6716/arizona-gesetz-sb1070

domingo, 11 de julio de 2010

Archive einer Tragödie
Ein neuer Dokumentarfilm über die Vergangenheit Guatemalas lässt Archive im Namen von Verschwundenen sprechen


Uli Stelzners neuestes Werk „La Isla. Archive einer Tragödie“ dokumentiert wie Armee und Polizei in Guatemala Ende des 20. Jahrhunderts hunderttausende Menschen verschleppten und ermordeten. Nach dem zufälligen Fund eines geheimen Archivs 2005 tauchten Millionen neuer Dokumente auf. Der Regisseur drehte seinen Film in diesem Archiv und mittels visueller und emotionaler Interaktion wird die Geschichte der Tragödie nachgezeichnet. Ein gelungenes Portrait der jungen Generation von MitarbeiterInnen, die sich vom Würgegriff der unaufgearbeiteten Geschichte befreien will.

http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/artikel/3877.html


Foto: Uli Stelzner

lunes, 31 de mayo de 2010

Migration durch Mexiko

MIGRATION DURCH MEXIKO

Hier nach langer Zeit mal wieder ein Artikel zur Migrationsroute durch Mexiko, die leider nicht ungefährlicher wird für die Menschen aus Zentralamerika - ganz im Gegenteil. Auf der Migrationsroute von Mittelamerika über Mexiko in die USA sterben jedes Jahr rund 1000 Menschen.

"Ich spürte nur einen dumpfen Schmerz"
http://www.neues-deutschland.de/artikel/171992.ich-spuerte-nur-einen-dumpfen-schmerz.html?sstr=


Foto: Luigi Baldelli

jueves, 27 de mayo de 2010

NEUERSCHEINUNG


NEUERSCHEINUNG

Diesen Monat ist das Buch Das Echo der Migration.
Wie Auslandsmigration die Gesellschaften im globalen Süden verändert
erschienen. (Hrsg. Judith Welkmann/Niklas Reese, Horlemannverlag 2010)

Darin ist auch ein Buchkapitel von mir zu folgendem Thema zu finden:
"Das sind doch alles Kriminelle".
Das Zusammenspiel von Rassismus,
Abschiebungen, Korruption und Straflosigkeit
in der mexikanischen Grenzregion zu Guatemala.


Ansonsten bietet das Buch einen sehr aktuellen und äusserst vielseitigen Überblick über die Veränderung von Geschlechterverhältnissen und der Verankerung einer Kultur der Migration in asiatischen und lateinamerikanischen Herkunftsländern.

Spannend gegenübergestellt wird auch die Migration aus dem Norden in den Süden: von heutigen Expatriats und der deutschen Emigration auf den amerikanischen Kontinent vor 200 Jahren.

Viel Spass beim Lesen!

sábado, 22 de mayo de 2010

ÜBERFALL IN OAXACA



Beatriz Cariño und Jyri Jaakkolaa

ÜBERFALL IN OAXACA


Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca wurde eine internationale Friedenskarawane angegriffen; zwei Menschen starben im Kugelhagel der Paramilitärs, die vormals autonome Dorfgemeinschaften kontrollieren.

Pünktlich zum Start des Wahlkampfes für die im Juli angesetzten Gouverneurswahlen zeigt sich, dass die PRI auch nach 80 Jahren nicht bereit ist, ihre Vormachtstellung in Oaxaca aufzugeben.

Wahlkampf mit dem Maschinengewehr
http://jungle-world.com/artikel/2010/19/40912.html

jueves, 6 de mayo de 2010

VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG IN GUATEMALA


Foto: Uli Stelzner

VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG IN GUATEMALA

In Guatemala wurde in einem 36-jährigen Bürgerkrieg die politische Opposition in den Städten und in den indigenen Gemeinden des Hochlandes nahezu ausradiert. Viele flohen ins Exil, 45.000 Personen gelten noch immer als verschwunden.

Im Jahr 2005 wurde ein geheimes Archiv der Nationalpolizei Guatemalas entdeckt, das nun die Grundlage für eine Aufarbeitung der Bürgerkriegsverbrechen geben kann.

Aktuell dazu hat Uli Stelzner seinen neuen Film "La Isla. Archive einer Tragödie" in Guatemala Stadt vorgestellt.

"Das Ende des Schweigens"
http://jungle-world.com/artikel/2010/17/40822.html

Weitere Infos zum Film:
Homepage Uli Stelzner www.iskacine.de
Nächste Termine: 10.& 11.5. in München, ab dem 27.5. in Berlin

miércoles, 28 de abril de 2010

ABTREIBUNGEN IN MEXIKO



ABTREIBUNGEN IN MEXIKO

Das Selbstbestimmungsrecht von Frauen über ihren Körper steht weltweit noch immer zur Debatte. In Mexiko Stadt wurde 2007 erfolgreich eine reine Fristenlösung eingeführt; ein progressiver Schritt, den rechte Politiker und die katholische Kirche nicht hingenommen haben.

In über der Hälfte der mexikanischen Bundesstaaten wurde nun Abtreibung mit Mord gleichgesetzt. Die NGO María unterstützt Frauen mit Reisegeld, um in der Hauptstadt einen Schwangerschaftsabbruch legal vornehmen zu können.

"Die Allianz schlägt zurück"
http://jungle-world.com/artikel/2010/16/40778.html

Bitte spendet für den Sozialen Abtreibungsfond María bzw. Frauen & Mädchen in einer Notlage! Gracias!
(Ganz einfach mit paypal)

http://www.redbalance.org/maria/inicio_maria_usa2.html

miércoles, 21 de abril de 2010



SIN NOMBRE

Am Dienstag, den 27. April, 20 Uhr gibt´s im Allerweltkino in Köln, Zülpicher Str, eine Preview von dem Film "Sin Nombre".

Eine echt gute mex.-amerik. Coproduktion, die ich schon in Mexiko gesehen hab. Die Leute waren auch vor Ort gewesen für die Recherche, Produzenten sind der schmucke Gael Garcia und Diego Luna (kennt ihr beide aus mex. und span. Filmen).

Hintergrund ist die Reise der Migrant_innen mit dem Zug durch Mexiko; im Vordergrund steht die Liebesgeschichte einer Jugendlichen aus Honduras und einem Angehörigen der Maras aus meinem Hometown Tapachula. Happy End exkl.

Ich bin anschliessend zur Diskussion und für Fragen anwesend.

martes, 6 de abril de 2010

FRAUENMORDE & MILITARISIERUNG


FRAUENMORDE & MILITARISIERUNG

Auch wenn Feminizide ein weltweit verbreitetes Phänomen sind, ist Mesoamerika eine der Regionen, die von Gewaltexzessen gegen Frauen geprägt ist. Eine machistisch eingestellte Gesellschaft und die Binnenmigration von weiblichen Arbeitskräften in die Industriegürtel der Metropolen bilden den strukturellen Hintergrund. Doch immer deutlicher werden in Mexiko und Honduras auch Zusammenhänge mit der Militarisierung von Städten und Regionen.

"Gewalt mit System"
http://jungle-world.com/artikel/2010/13/40648.html

viernes, 19 de marzo de 2010

Veranstaltung in Bonn



***VERANSTALTUNG IN BONN***
Buchladen Le Sabot, Breite Straße 76
Donnerstag, 1. April, 20 Uhr

--------

„Von sozialen Bewegungen und linken Regierungen in Lateinamerika“

Was passiert auf dem Kontinent? Welche Ziele, Dynamiken und Perspektiven gibt es? Wie beeinflussen Militarisierung und Militärschläge im Rahmen ultrarechter neoliberaler Ermächtigung die Linke?
Ein Bericht über Mexiko und Zentralamerika.


ALBA oder ALCA: Zentralamerika steht zwischen der Wirtschaftsmacht USA im Norden und der Initiative der linken Regierungen in Südamerika.

Die USA versucht, die einzelnen Länder über Freihandelsabkommen an sich zu binden. Mexiko spielt eine Sonderrolle als „kleiner Bruder“, der die Abschottung gegen die Migrationsbewegung aus dem Süden vornimmt und eine billige Produktionszone, Absatzmarkt und Arbeitskräfteheer dies- und jenseits der Grenze stellt.

Angedacht ist das ALCA: eine neoliberale Wirtschaftszone zwischen Alaska und Feuerland. Dagegen streben die linken Regierungen der südamerikanischen Staaten, allen voran Venezuela mit Hugo Chávez, solidarischere regionale Wirtschaftsprojekte wie das ALBA an.

Die Macht der Eliten ist in Mexiko wie Zentralamerika ungebrochen, die neoliberale Umstrukturierung der Länder verschärft die soziale Situation zunehmend. Grosse Teile der verarmten Bevöllkerung hat in den letzten beiden Jahrzehnten als einzige Lösung die Migration in die USA gesehen.

Doch im Jahr 2009 sind die sozialen Bewegungen in El Salvador und Honduras erstarkt. In El Salvador konnte nach 20 Jahren die ehemalige Guerilla und heutige politische Partei der FMLN mit Mauricio Funes die Präsidentschaftswahlen gewinnen.

In Honduras gelang es Manuel Zelaya soziale und politische Reformen anzusetzen und die Bevölkerung zu politisieren. Ein Militärputsch vereitelte schliesslich die partizipative Umwandlung des autokratischen Systems, doch die Widerstandsbewegung ist weiter aktiv.

In Guatemala kann das überraschend ans Tageslicht gekommene geheime Polizeiarchiv eine Grundlage zur Aufarbeitung der Verbrechen des 36-jährigen Bürgerkriegs liefern; die Kinder der ehemaligen Guerilla analysieren die Akten und sind dabei immer wieder mit ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert.

In Mexiko haben sich die Zapatistas zwar aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, doch konnten sie erfolgreich ein linkes Netzwerk im Land knüpfen. Gewerkschaften und lokale Widerstandsbewegungen sind überall im Land aktiv. Dagegen steht die US-finanzierte Militarisierung des Landes im Rahmen des Plan México und der Staatszerfall durch die Gewalt der Drogenkartelle.

Aufgezeigt werden soll die Vielfalt und Dynamik des Widerstandes in Mesoamerika gegen den neoliberalen Ausverkauf und korrupte rechte Gesellschaftstrukturen, aber auch die staatliche Repression gegen sie.

Diskutiert werden sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Zielen und Perspektiven hier und die Möglichkeiten, sich solidarisch einzubringen – hier und dort.

domingo, 7 de marzo de 2010

HONDURAS EINEN MONAT NACH DEN "WAHLEN"


HONDURAS EINEN MONAT NACH DEN "WAHLEN"

»Wir leben weiter in einer Diktatur«
Menschenrechtlerin über Lage in Honduras

http://www.neues-deutschland.de/artikel/166077.wir-leben-weiter-in-einer-diktatur.html

domingo, 31 de enero de 2010

VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG IN EL SALVADOR

VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG IN EL SALVADOR

El Salvador stellt sich seiner Vergangenheit
Präsident Mauricio Funes bittet alle Opfer staatlicher Repression um Verzeihung


http://www.neues-deutschland.de/artikel/163753.el-salvador-stellt-sich-seiner-vergangenheit.html?sstr=


Foto Luigi Baldelli

domingo, 17 de enero de 2010

VERANSTALTUNG IN BOCHUM


VERANSTALTUNG IN BOCHUM

Umbruch in Zentralamerika.
Honduras und El Salvador
-Zwischen demokratischer Linkswende
und militärischer Machtübernahme-
Vortrag & Diskussion mit Kathrin Zeiske


Nach den Bürgerkriegen der 80er Jahre hat Zentralamerika eine politische Transition erlebt. Doch die Macht der traditionellen Eliten konnte nicht gebrochen werden und eine neoliberale Umstrukturierung der Länder hat die soziale Situation noch weiter verschärft. Grosse Teile der verarmten Bevöllkerung hat in den letzten beiden Jahrzehnten als einzige Lösung die Migration in die USA gesehen.

Doch im Jahr 2009 sind die sozialen Bewegungen in El Salvador und Honduras erstarkt. In El Salvador konnte nach 20 Jahren die ehemalige Guerilla und heutige politische Partei der FMLN mit Mauricio Funes die Präsidentschaftswahlen gewinnen. In Honduras gelang es Manuel Zelaya soziale und politische Reformen anzusetzen und die Bevölkerung zu politisieren. Doch ein Militärputsch vereitelte schliesslich die partizipative Umwandlung des autokratischen Systems.

Inwieweit kann und will die neue linke Regierung in El Salvador gegen die krasse soziale Ungleichheit im Land vorgehen? Welche neuen Lösungsansätze gibt es, um der epidemischen Gewalt entgegenzutreten? Welche Rolle spielen dabei tatsächlich die Jugendbanden? Gibt es eine Aufarbeitung der Bürgerkriegsvergangenheit trotz Amnestiegesetz?

Was geschieht nach der Konsolidierung des Putsches durch die Wahlen in Honduras? Welche Interessen stehen hinter dem Putsch, und was wollte Mel Zelaya wirklich? Wie geht es mit der Widerstandsbewegung weiter? Welche Hoffnungen gibt es, dass die Mehrheitsbevölkerung aus Situationen der Armut und Arbeitslosigkeit gelangt?


Diese Fragen sollen diskutiert werden, und ebenso das angestrebte Assozierungsabkommen der EU mit Zentralamerika beleuchtet werden.

Dienstag, den 19. Januar, 19.00 Uhr
Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum
Dr.- Ruer - Platz 2