viernes, 19 de marzo de 2010

Veranstaltung in Bonn



***VERANSTALTUNG IN BONN***
Buchladen Le Sabot, Breite Straße 76
Donnerstag, 1. April, 20 Uhr

--------

„Von sozialen Bewegungen und linken Regierungen in Lateinamerika“

Was passiert auf dem Kontinent? Welche Ziele, Dynamiken und Perspektiven gibt es? Wie beeinflussen Militarisierung und Militärschläge im Rahmen ultrarechter neoliberaler Ermächtigung die Linke?
Ein Bericht über Mexiko und Zentralamerika.


ALBA oder ALCA: Zentralamerika steht zwischen der Wirtschaftsmacht USA im Norden und der Initiative der linken Regierungen in Südamerika.

Die USA versucht, die einzelnen Länder über Freihandelsabkommen an sich zu binden. Mexiko spielt eine Sonderrolle als „kleiner Bruder“, der die Abschottung gegen die Migrationsbewegung aus dem Süden vornimmt und eine billige Produktionszone, Absatzmarkt und Arbeitskräfteheer dies- und jenseits der Grenze stellt.

Angedacht ist das ALCA: eine neoliberale Wirtschaftszone zwischen Alaska und Feuerland. Dagegen streben die linken Regierungen der südamerikanischen Staaten, allen voran Venezuela mit Hugo Chávez, solidarischere regionale Wirtschaftsprojekte wie das ALBA an.

Die Macht der Eliten ist in Mexiko wie Zentralamerika ungebrochen, die neoliberale Umstrukturierung der Länder verschärft die soziale Situation zunehmend. Grosse Teile der verarmten Bevöllkerung hat in den letzten beiden Jahrzehnten als einzige Lösung die Migration in die USA gesehen.

Doch im Jahr 2009 sind die sozialen Bewegungen in El Salvador und Honduras erstarkt. In El Salvador konnte nach 20 Jahren die ehemalige Guerilla und heutige politische Partei der FMLN mit Mauricio Funes die Präsidentschaftswahlen gewinnen.

In Honduras gelang es Manuel Zelaya soziale und politische Reformen anzusetzen und die Bevölkerung zu politisieren. Ein Militärputsch vereitelte schliesslich die partizipative Umwandlung des autokratischen Systems, doch die Widerstandsbewegung ist weiter aktiv.

In Guatemala kann das überraschend ans Tageslicht gekommene geheime Polizeiarchiv eine Grundlage zur Aufarbeitung der Verbrechen des 36-jährigen Bürgerkriegs liefern; die Kinder der ehemaligen Guerilla analysieren die Akten und sind dabei immer wieder mit ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert.

In Mexiko haben sich die Zapatistas zwar aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, doch konnten sie erfolgreich ein linkes Netzwerk im Land knüpfen. Gewerkschaften und lokale Widerstandsbewegungen sind überall im Land aktiv. Dagegen steht die US-finanzierte Militarisierung des Landes im Rahmen des Plan México und der Staatszerfall durch die Gewalt der Drogenkartelle.

Aufgezeigt werden soll die Vielfalt und Dynamik des Widerstandes in Mesoamerika gegen den neoliberalen Ausverkauf und korrupte rechte Gesellschaftstrukturen, aber auch die staatliche Repression gegen sie.

Diskutiert werden sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Zielen und Perspektiven hier und die Möglichkeiten, sich solidarisch einzubringen – hier und dort.

domingo, 7 de marzo de 2010

HONDURAS EINEN MONAT NACH DEN "WAHLEN"


HONDURAS EINEN MONAT NACH DEN "WAHLEN"

»Wir leben weiter in einer Diktatur«
Menschenrechtlerin über Lage in Honduras

http://www.neues-deutschland.de/artikel/166077.wir-leben-weiter-in-einer-diktatur.html