viernes, 30 de marzo de 2012

CIUDAD JUAREZ IM DROGENKRIEG


CIUDAD JUAREZ IM DROGENKRIEG

»Wir leben weiter im Krieg«

Polizei und Militär treiben die Gewalt im mexikanischen Ciudad Juárez auf die Spitze

Seit vier Jahren leben die Menschen in Ciudad Juárez im Ausnahmezustand. Nachdem Mexikos Präsident Felipe Calderón den Drogenkrieg ausgerufen hatte, begann am 28. März 2008 der Militäreinsatz in der Stadt. Die Anwesenheit von Militär und Polizei hat indes Übergriffe und Menschenrechtsverletzungen noch häufiger werden lassen.


Zehn Polizeiwagen rasen durch die Stadt. Eine Szene wie im Film.
Über die Schnellstraßen preschen sie in den Westen, in die Armenviertel, wo die Straßen steiler, enger und staubiger werden. Irgendwann verschwindet der Asphalt. In den Hügeln oberhalb des Viertels Galeana stoppen die glänzenden Geländewagen abrupt. Rund 50 maskierte, schwer bewaffnete Polizeibeamte springen herunter, umstellen Häuser, sichern Dächer, sperren einen Straßenzug. Neugierig sammelt sich eine Gruppe Jugendlicher am Absperrband. »Nehmen Sie jemanden fest?«
Die Vermummten bleiben stumm.

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sábado, 24 de marzo de 2012

Gefängnisbrand in Honduras



TERROR HINTER GITTERN

Im Februar starben bei einem Brand in der Strafvollzugsanstalt Comayagua in Honduras mehr als 300 Menschen. Es war der dritte große Gefängnisbrand innerhalb von neun Jahren. Viele sehen in diesem angeblichen Unfall eine politische Strategie der regierenden Rechten. Menschenrechtsorganisationen sprechen von »sozialer Säuberung«.

Text Kathrin Zeiske/ Fotos Ariel Sosa


Jaime krümmt sich vor Schmerz. Seine Oberarme und Schultern haben keine Haut mehr. Als einziger Häftling aus dem Block 9 der Strafvollzugsanstalt von Comayagua überlebte er am 14. Februar das Inferno. Alle anderen Gefangenen in seinem Trakt verbrannten bei lebendigem Leib. Mit ihnen starb auch Jaimes Frau, Katia, die nur wenige Stunden zuvor das Wachpersonal bestochen hatte, um ihren Ehemann am Valentinstag zu besuchen und über Nacht zu bleiben.

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martes, 13 de marzo de 2012

FRIEDENSBEWEGUNG IN MEXIKO


FRIEDENSBEWEGUNG IN MEXIKO

»Die Straflosigkeit ist fast absolut«


Der vom mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón ausgerufene Krieg gegen den Drogenhandel hat bislang 50 000 Todesopfer gefordert. Die Mehrheit davon sind Zivilisten. Immer mehr Menschen in Mexiko halten die Strategie des Staates gegen die Drogenkartelle für gescheitert. Ende vergangenen Jahres wurde gegen Calderón eine Anzeige wegen Völkermords vor dem Strafgerichtshof in Den Haag eingereicht. Der mexikanische Schriftsteller und Journalist Javier Sicilia war daran beteiligt.

Interview von Kathrin Zeiske in der jungle world lesen...

miércoles, 7 de marzo de 2012

Politische Reise 05. -26. September 2012


Honduras: Palmöl, Gold und Wasser - Ressourcenabbau und Protest



Politische Reise 05. -26. September 2012

Wie wirkt sich der Weltmarkt auf Gesellschaft und Politik der Länder des Globalen Südens aus? Welche Möglichkeiten der gesellschaftlichen Einflussnahme gibt es in Honduras drei Jahre nach dem Putsch? Welche Hoffnungen und Ziele haben die Menschen trotz der anhaltenden Repression? Wie werden diese hinsichtlich des durch die Industrieländer forcierten Ressourcenabbaus beeinträchtigt?

Teilnahmebeitrag: ca. 1.700-1.800 Euro. Anerkennung als Bildungsurlaub auf Wunsch möglich.

Leitung: Kathrin Zeiske & Johannes Schwäbl (honduras@iak-net.de)

Vollständige Infos zur Reise: Internationaler Arbeitskreis e.V.

Immer aktuelle Infos zu Honduras: Hondurasdelegation