jueves, 19 de abril de 2012

DROGENKRIEG VS. LEGALISIERUNG VON DROGEN


DROGENKRIEG VS. LEGALISIERUNG VON DROGEN

Koks für die Welt, der Tod bleibt hier


Der Drogenkrieg in Mexiko hat schon fast 60 000 Menschen das Leben gekostet. Kritische Journalisten sprechen sich gegen den Drogenkonsum in den westlichen Ländern aus. Als pragmatische Lösung gilt jedoch die Legalisierung.

von Kathrin Zeiske

»Wie viele Menschen müssen in Ciudad Juárez in kriegerischen Auseinandersetzungen sterben, damit in New York jemand gemütlich eine Line Koks auf einer Party ziehen kann?« fragt Judith Torrea provozierend. Die spanische Journalistin und Bloggerin hat ihren Job bei einem großen US-Magazin gekündigt und ist nach Ciudad Juárez zurückgekehrt. Dorthin, wo abends die Toten ­gezählt werden. »Am Kokain klebt Blut, aber dieses wird ausschließlich in Lateinamerika vergossen, nicht dort, wo Kokain konsumiert wird.«

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jueves, 5 de abril de 2012

KEIN EU-GELD FÜR REPRESSION IN HONDURAS



KEIN EU-GELD FÜR REPRESSION IN HONDURAS

Regime der Straflosigkeit in Honduras.
Juristin Dina Meza: EU-Unterstützung für die Regierung Porfirio Lobo muss gestoppt werden

Die honduranische Rechtsanwältin Dina Meza erhielt im Dezember 2012 einen Preis von der Deutschen Botschaft für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschenrechte. Meza leitet das Internetnachrichtenforum »defensoresenlinea« sowie das Radioprogramm »Voces contra el Olvido« (Stimmen gegen das Vergessen) des renommierten Menschenrechtszentrums COFADEH. Mit ihr sprach für »nd« Kathrin Zeiske.

nd: Honduras gilt nach dem Putsch im Jahr 2009 auf dem internationalen Parkett als endgültig rehabilitiert. Frau Meza, teilen Sie diese Ansicht?
Dina Meza: Nein, auf keinen Fall. Diejenigen, die den Putsch durchgeführt haben, präsentieren sich heute lediglich mit weiß gewaschener Weste. Mit dem Abkommen von Cartagena konnte der weggeputschte Ex-Präsident Manuel »Mel« Zelaya im Sommer 2011 nach Honduras zurückkehren und das Land wurde wieder in die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) aufgenommen. Auch eine Staatsanwaltschaft für Menschenrechte wurde eingerichtet. Doch all dies ist Teil einer Strategie, sich nach außen hin geläutert zu geben und die internationale Gemeinschaft glauben zu machen, sie hätte es mit einem demokratischen System zu tun.

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*Dina Meza erhielt diesen Monat erneut Drohungen*

Amnesty International startete eine Urgent Action für sie...

(Foto: Dina Meza inmitten von Angehörigen ermordeter Bauern im Aguantal)