martes, 12 de junio de 2012

VERANSTALTUNGEN ZU HONDURAS

VERANSTALTUNGEN ZU HONDURAS

Rundreise Bertha Cáceres - COPINH


Berta Cáceres ist Mitbegründerin und Koordinatorin des Zivilen Rates der indigenen und Volksorganisationen von Honduras (COPINH). In Honduras ist sie für ihren Einsatz für indigene Rechte, der Stärkung der Frauen in den Gemeinden bekannt und kämpft für den Erhalt der natürlichen Ressourcen und gegen Staudämme und REDD+. 
Der diesjährige Shalompreis des Arbeitskreises für Gerechtigkeit und Frieden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wird an Berta Cáceres und stellvertretend an COPINH verliehen.

Auf Landesebene ist COPINH seit dem zivil-militärischen Putsch im Jahre 2009 im Widerstand und deshalb verstärkt von Repressionen betroffen. Immer wieder kommt es zu Verhaftungen, Drohungen, tätlichen Übergriffen und Morden an Aktivisten und Aktivistinnen in den indigenen Gemeinden. Hinter den Angriffen stehen meist honduranische Energiekonzerne und ihre internationalen Verbündeten.
Es ist zu befürchten, dass das Inkrafttreten des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Zentralamerika aufgrund eines wachsenden Drucks auf Land und Ressourcen die Menschenrechtslage verschlechtern wird.

15./16.06.2012 Eichstätt - Shalom-Preisverleihung
18.06.2012 München 
20.06.2012 Düsseldorf 
22.06.2012 Münster 
23.06.2012 Hamburg 
26.06.2012 Berlin 

Genauere Infos, Orts- und Zeitangaben sowie Termine in Österreich & Italien:
hondurasdelegation.blogspot.com 

***gerade wurden Mitglieder der Organisation vor Ort beschossen*** 
Bertha Cáceres wendet sich in einer Videobotschaft an die internationale Öffentlichkeit (dt. Untertitel)

sábado, 2 de junio de 2012

FRAUENMORDE IN CIUDAD JUAREZ



FRAUENMORDE IN CIUDAD JUAREZ
Die Stadt der toten Töchter

Seitdem der »Krieg gegen die Drogen« eskaliert, steigt auch die Zahl der Frauenmorde in der nordmexikanischen Stadt Ciudad Juárez rapide an. Trotz weltweiter Proteste bemühen sich Behörden und Politiker bislang kaum, die Verbrechen endlich aufzuklären. 
 
Von Kathrin Zeiske

»›Ich bin mit einer Freundin unterwegs‹, hat Mónica gesagt, als ich sie das letzte Mal auf ihrem Handy erreicht habe. Später hat sie dann nicht mehr abgehoben. Das ist jetzt fast drei Jahre her.« Olga Esparzas Stimme droht zu versagen, als sie von der verschwundenen
Tochter erzählt. Heute wäre Mónica 21 Jahre alt. So oft hat ihre Mutter schon von ihr erzählt, von dem Tag, an dem sie nicht wieder nach Hause kam, nachdem sie zum letzten Mal am Kiosk der Universität gesehen worden war. Vielen Menschen hat Olga Esparza davon berichtet: der Polizei, Anwälten, Reportern – und anderen Eltern, die genauso verzweifelt auf der Suche nach ihren Töchtern sind. Denn in Ciudad Juárez verschwindet fast jeden Tag ein junges Mädchen.

Weiterlesen im Amnesty Journal...