domingo, 29 de julio de 2012

MEDIEN IM DROGENKRIEG

Polizeireporter in Mexiko

«Der Teufel ist von der Kette gelassen»

Der Krieg gegen die Drogen beherrscht die nordmexikanische Ciudad Juárez. Die Zahl der Toten ist in die Höhe geschnellt. Auch die Berichterstatter lebengefährlich. Das zeigt ein Besuch bei den Reportern der Zeitung «Diario de Juárez».
Kathrin Zeiske

In der Delfinstrasse im Wohnviertel Eco 2000 von Ciudad Juárez wurde vor zehn Minuten ein Mann in einem grauen Jetta erschossen. Seine Ehefrau ist ohnmächtig in die Arme ihrer Töchter gesunken. Als sie zu sich kommt, fällt der Schmerz des Verlustes auf sie zurück, und sie streckt weinend die Arme in Richtung des Autos aus. Dabei scheint ihr Mann im mitten auf der Fahrbahn stehenden Wagen gar nicht die Zielperson gewesen zu sein.

«Die Killer haben wohl den Falschen umgebracht», bemerkt Ricardo Muñoz, Journalist des «Diario de Juárez». Denn einen Block weiter, knapp 200 Meter vom ersten Toten entfernt, starb in der Eisbärstrasse nur fünf Minuten später ein zweiter Mann in seinem grauen Jetta.

Reportage weiterlesen bei Neue Zürcher Zeitung...

jueves, 12 de julio de 2012

REDD+ und Indigene Rechte

Vertreibung aus den Wäldern

Das indigene Volk der Lenca in Honduras ist Opfer von Konzernen und kapitalistisch konzipiertem Umweltschutz

Umweltschutzideen aus dem Norden gehen mitunter auf Kosten des Lebensraumes indigener Völker im Süden. Das zeigt das Beispiel der Lenca in Honduras. Die setzen sich gegen die Vertreibung zur Wehr.


Doña Pasqualita beugt sich über ein tönernes Schälchen und zündet das darin enthaltene Baumharz an. Wie Weihrauch steigt eine dünne Rauchsäule in den Himmel. Die kleine Frau, deren Augen im faltigen Gesicht verschwinden, legt Maiskolben und Bohnen auf einen Altar aus Piniennadeln. Die versammelten Menschen frösteln in der Frische der Morgenstunde. Als Doña Pasqualita schließlich ihre klare hohe Stimme erhebt, bittet sie Göttervater Itanipuca und Göttermutter Ilanguipuca um Beistand. Gegen das REDD+, das internationale Umweltschutzorganisationen anpreisen und die Lenca-Gemeinden aus ihren Wäldern vertreibt.

Hinter dem Wortungetüm REDD+ verbirgt sich ein Instrument der sogenannten Grünen Ökonomie: Eine Reduktion von Treibhausgasen durch Erhalt und Nutzung von Primärwäldern sowie ihre Einbeziehung in den Emissionshandel. Indigene Organisationen bemängeln hingegen, dass REDD+ die Rechte und die enge Bindung der ursprünglichen Bevölkerung an die Wälder einschränke.

Gesamte Reportage bei Neues Deutschland lesen ...

lunes, 2 de julio de 2012

WAHLEN IN MEXIKO


WAHLEN IN MEXIKO


Televisas anonyme Helden

Kurz vor den Wahlen in Mexiko herrscht Aufbruchstimmung mit der neuen Bewegung »Yo soy 132«. Ihre Kritik entzündete sich an dem Kandidaten der alten Staatspartei PRI. Eine der Hauptforderungen der die sozialen Medien nutzenden Studierenden ist dabei die Demokratisierung der traditionellen Medien in Mexiko. Denn bei der Präsidentschaftswahl spielt vor allem das Medienmonopol Televisa eine wichtige Rolle.

von Kathrin Zeiske

»Enrique Peña Nieto wurde als Präsidentschaftskandidat nicht von seiner Partei, sondern von Televisa geschaffen«, empört sich Alfonso Celestino, der Wahlkampfkoordinator des linken Präsidentschaftskandidaten Andrés Manuel López Obrador, in verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten. An der Seite Peña Nietos steht als zukünftige First Lady der TV-Star Angélica Rivera, besser bekannt als »Die Möwe« nach der gleichnamigen Telenovela mit ihr in der Hauptrolle. Ein mediengerechtes Traumpaar.

Artikel weiterlesen in der Jungle World...


Durch den Drogenkrieg eskaliert die Gewalt

Die Präsidentschaftswahlen in Mexiko finden während eines sogenannten Drogenkriegs statt, der ganze Städte und Regionen des Landes in den Ausnahmezustand versetzt hat. Vielen Menschen erscheint da die Rückkehr zu den starren Machtstrukturen der Partei der Institutionellen Revolution (PRI) verlockend.

Hintergrundartikel von Kathrin Zeiske in der Jungle World weiterlesen...

Hauptartikel und Interview zu #yosoy132 im Themenschwerpunkt...