lunes, 15 de abril de 2013

Landkonflikt in Bajo Aguan - Honduras

Die honduranischen Band Zona Urbana 

»Hier herrscht Krieg gegen die Bauern«

»Zona Urbana« steht auf Straßenschildern in ländlichen Gegenden Mittelamerikas, um eine nahe Siedlung anzukündigen. So nennt sich auch eine Reggaeton-Band aus Honduras. Die jungen Bandmitglieder kommen nicht aus dem städtischen Milieu, sondern aus Bauernfamilien, die in der Region Bajo Aguán um Land kämpfen. Dort spielt sich momentan der wohl blutigste Landkonflikt Mittelamerikas ab. In ihren Songtexten nehmen Zona Urbana Putschisten, Besitzer von Palmölplantagen und paramilitärische Gruppen aufs Korn. Die Musiker Wilmer Humberto, Edgar Aguilar und Harry Ornay sprachen mit der Jungle World über Militarisierung und Landgrabbing im Norden von Honduras.

Interview: Kathrin Zeiske

Eine Reggaeton-Band vom Land – das findet man selten. 
Wie habt ihr begonnen, Musik zu machen?
Ornay: Wir waren sehr jung, als wir Zona Urbana gründeten. Ich war zehn Jahre alt, der Jüngste von uns fünf. Wir haben begonnen, Beats zu mixen und Texte zu rappen. Unpolitische Sachen, die uns Spaß gemacht haben. Wir sind bei Dorffesten und Schulfeierlichkeiten aufgetreten. Heute spielen wir vor größerem Publikum. Wenn wir nicht auf der Bühne stehen, helfen wir unseren Eltern, das Land zu bestellen, Bohnen und Mais zu säen und zu ernten. Nebenbei versuchen wir, weiter zur Schule zu gehen.

miércoles, 10 de abril de 2013

Spenden für COPINH - Honduras

Spendenaufruf

für die indigene Bewegung COPINH, Honduras

 

Der "Zivile Rat der Volks- und indigenen Organisationen von Honduras" COPINH
ist ein wichtiger Akteur der mit dem Putsch im Jahr 2009 entstandenen Demokratiebewegung. Innerhalb dieser profilierte sich COPINH durch die Etablierung von Themen wie Indigenen Rechten,  Gendergleichheit und dem Kampf gegen Land Grabbing/Green Grabbing. Gleichzeitig steht COPINH für radikal demokratische Methoden ein.

Nun steckt COPINH in finanziellen Schwierigkeiten. Doch Geld ist nötig; für die Auszahlung der COPINH-Mitglieder, die in den kommunalen Radios und im Büro arbeiten; für Reparaturen und das Benzin der zwei Autos, die für Fahrten in entlegene Gemeinden benötigt werden; für Projekte wie das Frauenhaus, das gerade ensteht; oder für die Mobilisierung gegen Bergbauprojekte, Staudämme, etc.

Die Honduras-Delegation bittet deshalb um Spenden an COPINH. Der Aufruf wird unterstützt vom Ökumenischen Büro (Öku-Büro) in München, wo die Spenden gesammelt und auf das honduranische Konto von COPINH überwiesen werden. Das Öku-Büro stellt steuerabzugsfähige Spendenquittungen aus.

Konto: Ökumenisches Büro
Stadtsparkasse München
Konto-Nr. 5617 6258
BLZ: 701 500 00
Iban: DE65 7015 0000 0056 1762 58
Swift: SSKMDEMM
Verwendungszweck: Spende COPINH


Gracias.

viernes, 5 de abril de 2013

Film "Cafe Rebeldia" in Bonn & Köln

Einladung zur Veranstaltung 
Film "Cafe Rebeldia" 
Bonn: Montag, 8. April 2013
 
ab 17Uhr wir im la victoria, Bornheimerstr.57 Kaffee geröstet und verköstigt, dazu gibt es Kuchen und Informationen zu zapatistischem Kaffee und dem Film.
 
um 20.30 Uhr wird der Film "Cafe Rebeldia" in Anwesenheit des Filmemachers im Woki (Kino am Bertha-v.-Suttner-Platz) gezeigt (Eintritt 5.99/4.99 ermäßigt)
 
CAFE REBELDIA, 75 Min., México 2000-2008, DVD (2012)
 
„Cafe Rebeldia“ dokumentiert beispielhaft die Geschichte des zapatistischen Kaffeevertriebes in Mexico bis zum Widerstand gegen Nestlé.Dabei beleuchtet der Film die Anfänge in Chiapas anhand der Kooperativen „Mutz Vitz“ („Berg der Vögel) und „Yahil Yojoval Chulchan“ („Neues Licht des Himmels“) ebenso wie den Widerstand gegen das Robustakaffee- Anbauprojekt  von Nestlé in der Region Tezonapa/Veracruz. Ergänzt wird diese durch Eindrücke von dem „Marcha Zapatista“, den Landarbeiterbewegungen „El Bazon/Via Campesina“ und den „zapatistischen Encuentros“ im Caracoll II Oventik/Chiapas.
 
Kaffee & Film gibt es auch am Di, 9.April um 20Uhr im AZ Köln-Kalk.