jueves, 28 de noviembre de 2013

Bergbau in Honduras


(Umweltaktivist Rodolfo Arteaga vorm ehemaligen Minengelände im Siriatal)

Ende des Goldrauschs

Goldschmuck gilt als zeitlos schönes Geschenk, Goldbarren sind als
krisenfeste ­Wertanlage beliebt. Die Nachfrage nach einem der seltensten
Metalle der Erde ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Multinationale
Unternehmen fördern es in den Ländern des Südens im Tagebau. In Honduras
haben diese Minen Krankheit und Umweltzerstörung gebracht. Ein neues
Gesetz öffnet Bergbaufirmen Tür und Tor. Dagegen wächst der Widerstand -
aber gleichzeitig wächst auch die Repression gegen soziale Bewegungen.


Von Kathrin Zeiske

Julio Aguirre begann mit 18 Jahren in der Goldmine San Martín zu arbeiten. Entre Mares, eine Tochterfirma des kanadischen Minenunternehmens Goldcorp, zahlte ihm dafür umgerechnet 400 Dollar pro Monat: ein extrem hoher Lohn für einen jungen Mann im ländlichen Honduras. Julio kletterte dafür in die "Goldkammer", den Blausäuretank der Auswaschungsanlage, und spülte sie mit Natronlauge aus. Als Schutzkleidung gegen giftige Rückstände und Dämpfe wurden ihm lediglich Gummistiefel, Handschuhe und Mundschutz gestellt.

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