jueves, 20 de marzo de 2014

Honduras nach den Wahlen

Honduras

Chance auf Wandel verpasst

Die Präsidentschaftswahlen am vergangenen 24. November hätten vier Jahre nach dem Putsch in Honduras die Rückkehr zur Demokratie bedeuten können. Kathrin Zeiske war als Mitglied der Honduras Delegation vor Ort, um die Geschehnisse rund um die Wahlen zu beobachten. Ihr  Resümee: Durch den Wahlbetrug der Machthaber versinkt das mittelamerikanische Land tiefer in der politischen Krise.

Die Menge tobt. Ein rotweißes Fahnenmeer wogt vor dem dunkel werdenden Abendhimmel. Ein  Akkordeon spielt auf. Helfer halten die jubelnden Menschen zurück, als das Paar mit Cowboyhüten die Bühne betritt. Wahlkampfzeit in Honduras: Wo Xiomara Castro de Zelaya und Mel Zelaya erscheinen,
herrscht Volksfeststimmung. Vier Jahre nach dem zivilmilitärischen Staatsstreich wurde die Frau des geputschten Ex-Präsidenten mit der neugegründeten Partei LIBRE zur Hoffnungsträgerin der Demokratiebewegung.

„Der Putsch war kein Staatsstreich light, es gab Tote und massive Menschenrechtsverletzungen“,
berichtet der damalige Innenminister Victor Meza. Doch letztendlich habe er LIBRE hervorgebracht. Ein Zusammenschluss aus Linken, Liberalen sowie zivilgesellschaftlichen Gruppen von Künstlern, Indigenen, Feministinnen, Bauerngewerkschaftern und der LGBTI-Community.
„Eine Widerstandsbewegung des 21. Jahrhunderts“, schwärmt Meza. „Mit der Gründung einer Partei macht sich diese nun bereit, dem politischen Filz des Zweiparteiensystems ein Ende zu setzen und die politischen Institutionen ins demokratische System zurückführen."...

Weiterlesen in der aktuellen presente der der Christlichen Initiative Romero (CIR)
Diese kann per Email kostenlos bestellt werden.