viernes, 6 de junio de 2014

Frauenmorde & Drogenkrieg in die Kunsthallen getragen

Foto: Ina Riaskov / Producciones y Milagros Agrupación Feminista


Ciudad Juárez ist eine Frau

Die mexikanische Künstlerin Teresa Margolles erschafft Installationen aus Schutt, Schweiss und Leichenhaus- wasser. Sie bewegt sich dafür in der von Frauenmorden und Drogenkrieg geprägten Grenzstadt Juárez.
Teresa Margolles lässt sich nicht gerne fotografieren, und doch könnte man sie unter Hunderten wiedererkennen. Ein schwarzer Overall, schwarze Doc Martins (die ihrer Meinung nach länger als so manche Ehe halten), zwei schwarze Zöpfe aus glattem dickem Haar. Funkelnde Augen gucken unter einem dichten Pony und einer grauen Militärkappe hervor. Nur ihre Hände, die sind zart und klein. Sie sieht aus wie eine entschlossene Pocahontas oder die Heldin eines düsteren Zukunftsfilms.

Ihr Werk ist auf Ausstellungsstücke reduziert, die minimalistisch und unspektakulär wirken. Doch oft erzählen sie vom vergessenen Tod von Kindern und Frauen an der Peripherie des Weltmarktes, Zivilisten in der Schusslinie eines globalen Krieges um Drogen und Gewinne. Erst das Wissen um die Geschichte, um die Herkunft von Margolles' Installationen lässt den Betrachter erschaudern – und macht ihn oder sie gleichsam zum Zeugen, zur Mitwisserin dieser Verbrechen.


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lunes, 2 de junio de 2014

Wahrheitssuche & Bürgerkriegsvergangenheit in Guatemala

 

Es ist Zeit, den Dialog zu suchen

Ex-Guerillero Gustavo Meoño will den Bürgerkrieg in Guatemala aufarbeiten

In Guatemala soll auf dem Gelände des Historischen Polizeiarchivs (AHPN) eine Gedenkstätte und ein Ort des Dialogs errichtet werden, um die Auseinandersetzung mit dem Bürgerkrieg von 1960-1996 zu befördern. Dem Direktor und Ex-Guerilla-Kommandant Gustavo Meoño stehen ein ehemaliger General, Unternehmer und Intellektuelle des Landes zur Seite, um der Wahrheit über die Vergangenheit einen Raum zu schaffen. Mit Meoño sprach Kathrin Zeiske.

 

nd: Herr Meoño, die Entdeckung des vormals geheimen Polizeiarchivs im Jahr 2005 war ein Meilenstein der Vergangenheitsaufarbeitung in Guatemala. Wozu braucht es nun eine Gedenkstätte?


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