miércoles, 20 de abril de 2016

"Berta Cáceres lebt" - Internationales Treffen in Honduras

 

Internationales Treffen "Berta Cáceres lebt" 

in Honduras

 

 

miércoles, 13 de abril de 2016

Knast in Ciudad Juarez - Mexikos Vorzeigegefängnis

Foto: Carolina Rosas Heimpel

Wo die Bosse tanzen

 

Sexarbeit, Drogen und Rockkonzerte sollen keine Seltenheit im Gefängnis von Ciudad Juárez sein. Banden haben dort das Sagen. Ein Besuch.

Von Kathrin Zeiske


Der „Hinkende“, ein Häftling im grauen Jogginganzug, wird sie nie vergessen, diese Julinacht im Jahre 2011. Als die Angehörigen der „Artistas Asesinos“ (“Mordende Künstler“) einen grausamen Rachefeldzug gegen die „Aztecas“ im Männergefängnis von Ciudad Juárez vollführten. „Eine selbstgebastelte Lanze verfehlte nur knapp meinen Kopf“, erinnert er sich und zieht die dichten Augenbrauen zum kahlen Schädel hoch.

Auch wenn er so zusammengekauert wie jetzt auf der Betonbank im Schatten einer Mauer sitzt, wirkt er bedrohlich kompakt. Seine Augen jedoch sind freundlich und aufmerksam, wie die eines interessierten Kindes. Während er erzählt, schweift sein Blick unwillkürlich zum Areal 15, den grauweißen Zellblöcken, wo alles geschah. Der Hinkende konnte sich damals außer Reichweite der Gitterstäbe flüchten. Diejenigen, zu deren Zellen sich die Bewaffneten Zugang verschafften, wurden niedergemetzelt.

Als sich die Gefängnisleitung Stunden später mit Hilfe des Militärs Einlass verschaffte, fand sie grauenhafte Szenen vor. Tote, die aus dem zweiten Stockwerk geworfen in ihrem eigenen Blut schwammen. Von Kugeln und Stichen entstellte Körper, mit Besenstielen geschändet. Und doch war das nur eines von einer langen Reihe blutiger Massaker im damaligen Epizentrum des sogenannten Drogenkriegs.


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viernes, 8 de abril de 2016

Spenden für Teilnahme an Internationalem Treffen in Honduras


Nach dem Mord an Berta Caceres – Hondurasdelegation will am Internationalem Vernetzungstreffen in Honduras teilnehmen!

Am 2. März wurde Berta Cáceres in ihrem Haus in Honduras umgebracht. Sie war Mitgründerin und Koordinatorin der indigenen Lenca-Organisation COPINH (Ziviler Rat der indigenen und Volksorganisationen von Honduras) und eine der wichtigsten und bekanntesten Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen Lateinamerikas.

Die Hondurasdelegation will mit zwei Delegierten an diesem Treffen teilnehmen. Internationale Solidarität und Präsenz sind in diesem Moment besonders wichtig, um weiterhin Druck auf die honduranischen Institutionen auszuüben und um eine Aufklärung des Mordes sowie den Abbruch des Staudammprojekts Agua Zarca zu verlangen. Zudem sind Mitglieder des COPINH weiterhin akut bedroht. Durch internationale Aufmerksamkeit und die Präsenz von Menschenrechtsbeobachter*innen vor Ort kann dazu beigetragen werden, weitere Verbrechen zu verhindern.

Unterstützt uns, an diesem Treffen teilnehmen zu können und dabei internationale Solidarität und Unterstützung für Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras zu zeigen!

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