miércoles, 28 de febrero de 2018

El Salvador - Asyl in den USA

Grafitti zu Migration und Straflosigkeit in einem Viertel San Salvadors

 

Viele werden abtauchen

Laura Aguirre über Donald Trumps Beendigung des temporären Schutzstatus für Geflüchtete aus El Salvador

Von Kathrin Zeiske

 

Frau Dr. Aguirre, wer sind die Menschen, die durch das Ende des temporären Schutzstatus (TPS) gezwungen sind, nach El Salvador zurückzukehren?
Es sind Menschen, die nach dem Hurrikan Mitch 1998 und dem schweren Erdbeben 2001 in den USA eine neue Heimat gefunden haben. Wie eine Freundin von mir, deren Mann jahrelang den Schutzstatus des TPS genoss. Damit konnte er legale Arbeitsverhältnisse eingehen, ein Auto und schließlich ein Haus kaufen. Sie zahlen dort Steuern und haben ihre drei Kinder zur Universität geschickt. Mittlerweile haben sie glücklicherweise einen langfristigen Aufenthaltsstatus. Sonst müssten sie auch 2019 das Land verlassen, obwohl ihre beiden jüngeren Kinder die US-Staatsbürgerschaft haben und El Salvador gar nicht kennen. Ihre Familiengeschichte gleicht der von Tausenden anderen, die jetzt händeringend nach Lösungen suchen, weil sie keinen langfristigen Aufenthaltstitel haben.

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viernes, 9 de febrero de 2018

El Salvador - Ende des Schutzstatus in den USA


 
Strassenszene in einem Viertel in San Salvador. 25 Prozent der Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes leben in den US-amerikanischen Ballungszentren.

Überleben ohne Schutz


US-Präsident Donald Trump hat den Temporären Schutzstatus für Geflüchtete aus verschiedenen Ländern aufgehoben. Die größte Gruppe der nun von Abschiebung Bedrohten bilden die rund 262 000 Geflüchteten aus El Salvador. 

 

Von Kathrin Zeiske

 

Ein junger Mann aus El Salvador verteilt gegen Spende aus Sisal geflochtene ­Rosen vor einem Supermarkt in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad ­Juárez. In der kommenden Nacht will er den Grenzübertritt in die USA nahe des Hügels Cristo Rey im Westen der Stadt wagen. »In meinem Land herrscht ein unsichtbarer Krieg. Die Jugend­banden beherrschen die Viertel und erpressen die Bevölkerung«, sagt er. Dass er für einen irregulären Grenzübertritt in den USA Strafen riskiert, ist ihm ­relativ egal – und ebenso, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump Anfang Januar den Temporären Schutzstatus (TPS) für vor Katastrophen und Kriegen flüchtenden Menschen aus El Salvador, Haiti, Nicaragua und dem ­Sudan aufgehoben hat.

Die Aufhebung des TPS ist für Tausende Geflüchtete und ihre Familien besorgniserregend. Seit der US-Kongress den TPS im Rahmen der Einwanderungsreform 1990 einführte, wurde dieser Status fast 437 000 Menschen aus zehn Ländern gewährt. Viele konnten über die Jahre in den USA einen ge­sicherten Aufenthaltstitel erlangen, so dass derzeit noch 320 000 Menschen dem TPS unterliegen. Sie können damit legal in den USA leben und arbeiten, allerdings wird ihr Status alle 18 Monate je nach der Situation in ihrem Herkunftsland neu bewertet.
 

 

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